Bautrocknung mit Infrarotheizungen


Mauertrocknung mit Warmluftsystemen

Bautrocknung

Wirksame und dauerhafte Trockenlegung feuchter Wände mit elektrischen Infrarotheizungen.

Die Austrocknung erfolgt bei herkömmlichen Trocknungsverfahren durch tagelangen, in einigen Fällen mehrere Wochen andauernden Einsatz von Warmluftsystemen, deren Lärm- und Staubbelastung für Bewohner unerträglich sein können.

Die betroffenen Arbeits- und Lebensräume sind während der Trockenlegungszeit für alle anwesenden Personen eine große physische und psychische Belastung. Denn die Luft ist in dieser Zeit extrem trocken. Durch die starke Luftzirkulation können Restbestände von Schimmel sowie andere Schadstoffe - für das bloße Auge unsichtbar - aufgewirbelt werden und zu gesundheitlichen Beschwerden führen. Zudem sorgen herkömmliche Verfahren zur Mauertrocknung zu einer nicht unerheblichen Geräuschbelastung. Lufttrockenheit und Geräuschbelastung sorgen dafür, dass die "Nerven blank liegen"...

Hinzu kommen die nicht unerhebliche Energiekosten herkömmlicher Trocknungssysteme.

Mauertrocknung mit Infrarotheizungen

Der Einsatz von Infrarotheizungen ist dagegen absolut geräuschlos und trocknet gezielt die feuchten Mauerstellen aus, nicht die Luft. Somit kann die Trocknung über Tag und Nacht, ohne Lärm- und Staubbelastung erfolgen.

Zur Wandtrockenlegung werden die Infrarotheizungen als Standheizungen eingesetzt. Die Standheizungen werden dabei so aufgestellt, dass sie die Wand in möglichst kurzem Abstand direkt bestrahlen. Eine wirksame Austrocknung ist damit sichergestellt. Nutzen Sie den Effekt der Sonnenwärme zur Mauertrocknung.

Trockenes Mauerwerk und trockener Putz haben einen erheblich höheren Dämmfaktor. Bereits eine Feuchte von 4% setzt den Dämmwert um 50% herab.
In vielen denkmalgeschützten Gebäuden, Altbauten, Gewölbekellern ist der dauerhafte Einsatz von elektrischen Infrarotheizungen unerlässlich.

Grundsätzlich ist die Ursache zu beseitigen. Ab einem bestimmten Feuchtigkeitsgrad ist zur Beseitigung von feuchten Mauerstellen eine gründliche Trockenlegung unverzichtbar.

Wie trocknet man eine feuchte Wand mit Infrarotheizungen?

  • die Platten in einem Abstand von ca. 10-15cm zur Wand aufstellen. Die getrocknete Fläche entspricht in etwa der Größe der Heizplatte. Weiter weg als ca. 30cm sollte die Platte nicht von der Wand entfernt sein. Auf keinen Fall den Abstand kleiner als 5cm machen, oder die Platte abdecken.
  • Günstig erweist sich bei manchen Mauern ein Intervallbetrieb von z.B. 3,5h ein / 0,5h aus. Die Oberfläche trocknet recht schnell, in der "aus"-Phase hat das Wasser Zeit, aus dem Inneren der Wand durch den kapillaren "Sog" nachzusickern, was die Trocknung gleichmässiger und insgesamt schneller macht / machen kann.
  • Man sollte immer die gesamte Wandhöhe auf einmal trocknen, evt. auch einen trockenen Bereich oberhalb der zu trocknenden Stelle etwas anstrahlen. Bei den Standheizungen gibt es passende Verbindungsprofile, die ein Übereinanderstellen von bis zu 3 Platten ermöglichen.
  • Die feuchte Abluft muss auf alle Fälle "entsorgt" werden. Bei trockenem Wetter oder großflächigem Einsatz der Infrarot-Platten kann das einfach durch Lüften passieren, bei feucht-schwülem Wetter und kalten Kellerwänden kann das Lüften aber auch den gegenteiligen Effekt haben, u.U. muss auch ein Kondens- oder Adsorptionstrockner zusätzlich eingesetzt werden.
  • Wanddicke und Wandmaterial sind ausschlaggebend dafür, wie lange die Trocknung dauert. Siehe hierzu das Video weiter unten.
  • Poröses Mauerwerk trocknet schneller, Gips-Wände z.b. können innerhalb einiger Stunden ausreichend trocken sein.
  • Eine Methode für selber-Trockner wäre, (je nach zu trocknender Höhe bzw. Fläche) ein bis drei "Türme" von 3 Platten (Raumhöhe) alle 12 Stunden zu versetzen, damit eine "Runde" drehen, und das ganze je nach Notwendigkeit noch ein zweites und drittes Mal zu widerholen. Bei Aussenwänden, die gewöhnlich dicker als Innenwände sind, kann die Trocknungszeit eventuell länger sein.
  • Nicht mehr als 3 Geräte an einer Steckdose/Stromkreis betreiben.
  • Unbedingt eine Übertrocknung vermeiden (führt zu Schäden am Mauerwerk).

Video Infrarot-Bautrocknung

WICHTIG:

Bei Hohlräumen mit nasser Dämmung (Zellulose, Steinwolle o.ä.) reichen die Infrarot-Trockner nicht aus - hier sollte Kontakt mit einer Sanierungsfirma aufgenommen werden.

In dem folgendem Video wird eine Bautrocknung mit Infrarotstrahlern vorgenommen. Dem Bericht liegt ein Konkurrenzprodukt zu Grunde, welches mit höherer Leistung und höheren Temperaturen arbeitet. Dadurch ist die oberflächliche Trocknung zwar eventuell schneller, es steigt aber auch die Gefahr einer Übertrocknung und Überhitzung der Mauer an der Oberfläche. Führt ggf. zu Rissen und abplatzendem Verputz, während der Kern noch feucht ist. Geräte mit Oberflächentemperaturen über 100°C müssen ausserdem vor Berührung geschützt werden. Ein notwendiger Intervallbetrieb macht den Geschwindigkeitsvorteil hier großteils wieder wett.

Wir führen auch Bauheizungen unterschiedlicher Leistungen und Größen. Bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte, da wir diese Infrarotheizungen nicht im Shop ausgestellt haben.

Bauheizung

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